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Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

 

6. Fachtagung Kreuzungen - Umleitungen – Sackgassen: MEHR ALS GLITZERFEE UND SUPERHELD!
20./21. November 2017 an der Pädagogische Hochschule Kärnten (9020, Klagenfurt, Hubertusstraße 1)

Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich vielfältig und uneingeschränkt zu entwickeln und auszuprobieren, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzureifen. Gleichzeitig schränken tradierte Rollen und Zuschreibungen ihren Handlungsspielraum ein. Die diesjährige Fachtagung zeigt geschlechterreflektierende und diversitätsbewusste Ansätze in der Elementar- und Primarpädagogik auf und geht der Frage nach, wie geschlechterstereotype Rollenzuschreibungen und Rollenverhalten im Kindesalter reflektiert und im Sinne vielfältiger Erfahrungs-, Experimentier- und Handlungsmöglichkeiten abgebaut werden können. In Vorträgen und vertiefenden Workshops stellen Expert_innen aus Theorie und Praxis Konzepte und Best-Practice Modelle vor.

Organisiert wird die Tagung vom Mädchenzentrum Klagenfurt (in Kooperation mit der PH Kärnten).

Claudia Schneider (EfEU) hält am 20.11.2017 im Rahmen der Tagung den Vortrag „Gendersensible Elementarpädagogik Es geht um ein „Mehr“! und sie bietet den Workshop „Bilder- und Kinderbücher als Bildungsmittel für gendersensible Pädagogik“ an.

Hier findet sich der Flyer mit dem ausführlichen Programm.

 

Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung – Demokratiekultur und digitale Courage stärken“

Das Bildungsministerium verlängert aufgrund der starken Nachfrage das Angebot von kostenlosen Schulworkshops. Die Workshops stehen im Schuljahr 2017/2018 unter dem Motto "Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung: Demokratiekultur und digitale Courage stärken". Damit sollen Schulen dabei unterstützt werden, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und politische Diskussionen zu bearbeiten und Werte wie Menschenrechte, Demokratie, Solidarität, Respekt und Gerechtigkeit zu vermitteln und zu fördern.

Die Workshops ermutigen zur Auseinandersetzung mit Demokratiekultur und digitaler Courage. Sie sollen Respekt und Klassengemeinschaft sowie Konfliktfähigkeit und Diskussionskultur in der Klasse stärken. Weiters sollen sie Beiträge dazu leisten, Extremismus und Fanatisierung zu thematisieren und Ideologien von Ungleichwertigkeit und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Phänomene wie Hassreden im Internet sollen bearbeitet und Konterstrategien entwickelt werden. Zivilcouragiertes und solidarisches Handeln sind ebenso Thema wie die vielfältigen Möglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Mitgestaltung.

Die Workhops finden wieder österreichweit direkt am Schulstandort (sofern nichts anderes angeführt ist) statt und werden von BildungsanbieterInnen aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Mit der Koordination und Vergabe der Workshops ist Zentrum polis betraut.

Hier finden sich die österreichweiten Angebote.

EfEU bietet einen Workshop zum Thema "Utopie Geschlechterdemokratie?" für Schüler*innen ab der 9. Schulstufe an.
Nähere Informationen hier auf Seite 8.

 




Rückblick

Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger


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Der Online-Vortrag "Praxistipps zur gendersensiblen Pädagogik im Unterrichtsalltag" von Mag.a Renate Tanzberger (EfEU), der im Rahmen der Virtuellen Pädagogischen Hochschule am Donnerstag, 30. März 2017 stattfand, kann hier nachgehört werden.

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Am 26. und 27. Juni 2017 fand das 1. Österreichisches Vernetzungstreffen in der geschlechter­gerechten Bildungs- und Jugendarbeit in Salzburg statt. Ziel der Tagung war es, Konzepte, Allianzen und Schnittstellen sichtbar zu machen und zu stärken, in der Jungen- und Mädchenarbeit ebenso wie in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchen­beratungsstellen www.netzwerk-frauenberatung.at und der Dachverband Männerarbeit Österreich www.dmoe-info.at planten die Tagung gemeinsam im Auftrag des Sozialministeriums und des Bildungsministeriums, sowie mit Unterstützung des Familien- und Jugendministeriums und des Frauenministeriums.

Fokus / Themen waren Herausforderungen im Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt, z.B. Sexualität, Körperlichkeit und Gesundheit, Gewaltprävention, Berufs- und Lebensplanung, Integration und Partizipation sowie Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten und (strukturelle) Bedingungen dafür. Zur Tagung kamen ca. 120 Personen.

Die Dokumentation der Vorträge, Workshops und Dialogforen (u.a. Queere Konzepte in der Bildungsarbeit mit Renate Tanzberger / Verein EfEU) finden sich demnächst auf: http://dmoe-info.at/vernetzungstreffen_2017/intro.

 

 


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