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Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

Grüne Sommerakademie 2017
Tainach/Tinje in Kärnten/Koroška | 24.-27. August

 
Durch Sprache wird Vielfalt sichtbar - oder aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Über Geschlechterverhältnisse, Mehrsprachigkeit, Hasspostings und politisches Framing wird auf der Grünen Sommerakademie diskutiert.

Mit Beiträgen und Workshops von: Judith Götz (Literatur- und Politikwissenschaftlerin), Andrea Grisold (Institut für Institutionelle u. Heterodoxe Ökon.), Hanna Herbst ((stv.) Chefredakteurin v. VICE u. LIGA), Sigrid Horn (Musikerin), Melinda Horvath (Trainerin für Politischen Bildungsarbeit), Helene Jarmer (Abg. zum Nationalrat, Behindertensprecherin), Birge Krondorfer (Politische Philosophin), Sabine Lehner (Institut für Sprachenwissenschaft), Walter Ötsch (Ökonom und Kulturwissenschaftler), Ernst Schmiederer (wirberichten.at), Claudia Schneider (Verein EFEU, Eva Wohlfarter (Sprachwissenschaftlerin, Stadtstreunerin) u.v.m.
 
Auch viele Grüne Politiker_innen haben bereits zugesagt, u.a. Ewa Dziedzic, Ingrid Felipe, Rolf Holub, Barbara Huemer, Matthias Köchl, Peter Kraus, Sigrid Maurer, Marion Mitsche, Karl Öllinger, Michel Reimon, Nina, Tomaselli und Maria Vassilakou
 
Sprache bestimmt unser Leben und unser Handeln. Über Sprache wurde und wird gelenkt, Macht ausgeübt. Die Wahl der Medien zur Vermittlung von Botschaften wechselt, wird vielfältiger, das Thema bleibt gleich. Wir hören und lesen von Lügenpresse, Fake News, Alternative Facts. Was ist wahr, was falsch? Wer will was mit welchen Worten erreichen? 
 
Der Veranstaltungsort Tainach/Tinje im südlichen Kärnten/Koroška liegt in einer zweisprachigen Region. Und auch die Referentinnen und Referenten werden verschiedene Sprachen sprechen. Zum besseren Verstehen.

Nähere Informationen hier.

Zum Workshop "Realpolitische Kämpfe um Sichtbarkeit von Frauen* in der Sprache" von Claudia Schneider:

Diskriminierungskritische Sprachhandlungen sind ein zentrales Element anti-diskriminierender Politiken. In der Sprache kommen gesellschaftliche Norm- und Wertvorstellungen sowie Machtprinzipien zum Ausdruck. Sprache ist nicht neutral oder natürlich, auch wenn diese Vorstellung hegemonial unterstützt wird und diskriminierungskritische Sprachveränderungen in Bezug auf sexistische bzw. genderistische sprachliche Diskriminierung diskreditiert werden – als Infragestellung kultureller Traditionen oder politische Korrektheit. Hier bringen auch empirische Beweise zur Wirkung diskriminierender Sprachhandlungen seit 40 Jahren keine Veränderung. Sprache ist jedoch nicht einfach da, sondern beinhaltet eine Handlungsdimension – auch wenn ich das Binnen-I, den gender_gap, die ecs-Form oder andere Möglichkeiten nicht verwende, handle ich!

Ziele des Workshops: die Teilnehmer_innen haben am Ende des Workshops ...
... einen Überblick über aktuelle sog. Perzeptionsstudien zu Geschlecht erhalten,
... Möglichkeiten zur diskrimierungskritischen Sprachverändung kennen gelernt: durch Vermeidung und/oder Veränderung, empowerndes Wiederaneignen und Neuerfinden von sprachlichen Handlungsformen,
... Abwehrreaktionen und Argumente gegen die Sichtbarmachung von Frauen* und non-binären Geschlechteridentitäten analysiert,
... ihr Repertoire an Argumentationshilfen erweitert sowie
... Ideen für die eigene politische Praxis und für den Einsatz im persönlichen Arbeits- und Lebensbereich gesammelt.

Zielgruppe: Einsteiger_innen mit Vorwissen, Fortgeschrittene und Praktiker_innen mit Interesse an theoretischer Verortung

 

 

„Ach so ist das?!“ – eine zweisprachige Comiclesung zu biografischen Erfahrungen von LGBTI von und mit Martina Schradi (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Donnerstag, 5.10.2017, 19.00 Uhr im Depot
(1070 Wien, Breite Gasse 3)
 
„Mein Coming Out war ein langer Weg…”, „Ich bin ein Mensch und will so gemocht werden wie ich bin!”, „Dass ich schwul bin ist keine Sünde!“, „Als Homo in der Schule? Echt keine leichte Sache!“ – unter dem Motto „Ach, so ist das?!“ sammelt Martina Schradi wahre Geschichten von LGBTI* und zeichnet daraus Comicstrips. An diesem Abend bietet sie allen Comicfans und Freund_innen der guten Unterhaltung eine multimediale Lesung der Comics mit Soundmachines, Spielorgeln und Beamer. Davor stellt Schradi das Projekt vor und signiert im Anschluss das Buch „Ach, so ist das?!“.
Lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Lebensweisen und Erfahrungen im Comic können ernst und witzig sein – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freund_innen besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht…

Das Depot ist mit Einschränkungen für Rollstuhlnutzer_innen zugänglich. Nähere Infos unter depot@depot.or.at oder 0699 1353 7710.

LGBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*(gender) und intergeschlechtlich

 

„Ach so ist das?!“ – Comics in der antidiskriminatorischen und queeren Bildungsarbeit mit Christine Burmann und Martina Schradi (Sprache: Deutsch)
Freitag, 6.10.2017, 15.00 bis 18.30, am Institut für das künstlerische Lehramt
(1070 Wien, Karl Schweighofer Gasse 3, Raum 3.06 - für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich)

Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen? Ausgehend von dem Comicprojekt „Ach so ist das?! Biografische Comicreportagen von LGBTI“ www.achsoistdas.com stellt der Workshop comicbasierte Methoden für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vor.
Die von Martina Schradi gezeichneten Comics gehen von den Erzählungen lesbischer, schwuler, bisexueller, trans* und intersexueller Menschen aus und nehmen ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, Diskriminierung, Migration und Coming-out ebenso in den Blick wie die Vielfältigkeit ihrer Lebensweisen und den Wunsch nach Anerkennung.
Im Workshop werden Übungen aus dem pädagogischen Begleitprogramm zum Comic vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Die Workshopleiterinnen geben Einblicke in den Entstehungsprozess der Comics und laden die Teilnehmer_innen zur Diskussion der spezifischen Möglichkeiten von Comics in der queeren Bildungarbeit.

Anmeldung bis 20.9.2017 an verein@efeu.or.at. Da einige Plätze für Lehrkräfte und Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien reserviert sind, ersuchen wir, dies bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Anmeldung fürKinderbetreuung bis spätestens 20.9.2017 unter m.thuswald@akbild.ac.at.

Christine Burmann ist Diplom-Politologin und Autorin und seit über zehn Jahren in der Menschenrechtsarbeit tätig. Seit 2017 ist sie als LSBTI-Beauftragte im Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg tätig.

Martina Schradi ist Diplom-Psychologin, Comiczeichnerin und Autorin. 2013 rief sie das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Comicprojekt „Ach, so ist das?!“ ins Leben und tourt seither mit Comiclesungen und Ausstellungen durch die Welt.

Die Lesung und der Workshop werden vom Verein EfEU, dem Verband feministischer Wissenschaftlerinnen und dem Fachbereich Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische Lehramt / Akademie der bildenden Künste Wien gemeinsam organisiert.

Der Folder zu den beiden Veranstaltungen findet sich hier.

 




Rückblick

Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger


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Der Online-Vortrag "Praxistipps zur gendersensiblen Pädagogik im Unterrichtsalltag" von Mag.a Renate Tanzberger (EfEU), der im Rahmen der Virtuellen Pädagogischen Hochschule am Donnerstag, 30. März 2017 stattfand, kann hier nachgehört werden.

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Am 26. und 27. Juni 2017 fand das 1. Österreichisches Vernetzungstreffen in der geschlechter­gerechten Bildungs- und Jugendarbeit in Salzburg statt. Ziel der Tagung war es, Konzepte, Allianzen und Schnittstellen sichtbar zu machen und zu stärken, in der Jungen- und Mädchenarbeit ebenso wie in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchen­beratungsstellen www.netzwerk-frauenberatung.at und der Dachverband Männerarbeit Österreich www.dmoe-info.at planten die Tagung gemeinsam im Auftrag des Sozialministeriums und des Bildungsministeriums, sowie mit Unterstützung des Familien- und Jugendministeriums und des Frauenministeriums.

Fokus / Themen waren Herausforderungen im Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt, z.B. Sexualität, Körperlichkeit und Gesundheit, Gewaltprävention, Berufs- und Lebensplanung, Integration und Partizipation sowie Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten und (strukturelle) Bedingungen dafür. Zur Tagung kamen ca. 120 Personen.

Die Dokumentation der Vorträge, Workshops und Dialogforen (u.a. Queere Konzepte in der Bildungsarbeit mit Renate Tanzberger / Verein EfEU) finden sich demnächst auf: http://dmoe-info.at/vernetzungstreffen_2017/intro.

 

 


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