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Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger

 


Queere Konzepte in der gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen

Weiterbildung für Multiplikator*innen (Februar bis April 2017)

Ausgebucht (falls Sie informiert werden möchten, wenn wir die Reihe ein weiteres Mal anbieten, schicken Sie und bitte eine Mail an verein@efeu.or.at)

Während im Bereich der Wissenschaft – beispielsweise in den Gender Studies und Queer Studies – in den letzten Jahren sehr viel zum Thema Dekonstruktion von Geschlecht diskutiert und publiziert wurde, gibt es wenig Material für die praktische Umsetzung dekonstruktivistischer/ queerer/ normativitätskritischer Perspektiven in der Bildungsarbeit – insbesondere im Kontext gewaltpräventiver Arbeit mit Jugendlichen.
Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir theoretische Inputs geben und praktische Beispiele bringen, wie mit Jugendlichen Sexismus, Homo- und Transphobie als individuelle und strukturelle Gewaltphänomene bearbeitet und ihre Auswirkungen auf das Leben von Jugendlichen reflektiert werden können.

Modul 1: Gender_queer am Mo, 27. Februar 2017 von 17h-20h
Nach dem alltagsweltlichen Geschlechterwissen werden zwei Geschlechter „natürlich“, unveränderbar und unhinterfragt vorausgesetzt. Auch Bildungsorganisationen sind von Heteronormativität geprägt. Zum Einstieg werden im ersten Modul aktuelle theoretische Positionen der Gender und Queer Studies vorgestellt und diskutiert. Aus dieser gendertheoretisch informierten Perspektive können wir (geschlechter-) normierende Bildungsprozesse einer kritischen Reflexion unterziehen und Ziele, Inhalte, Methoden und Rahmenbedingungen einer normativitätskritischen queeren Pädagogik ausloten.

Modul 2: „Gemeinsam gegen Homo- und Transphobie“ am Mo, 27. März 2017 von 17h-20h
In einer Gesellschaft, die nicht-normative Lebens- und Liebensweisen als Abweichung deutet und tabuisiert, sind Jugendliche, die diesen erwarteten Normen nicht entsprechen, immer noch mit Diskriminierungen in der Familie, durch die Peers (durch Verspottung, Beschimpfung, Ausgrenzung, etc.) sowie durch die gesellschaftlichen Strukturen konfrontiert. Was kann dagegen getan werden?

Modul 3: Einsatz von Medien in der Bearbeitung von LQBTIQ*-Themen am Mo, 24. April 2017 von 17h-20h
Medien wir Filme, Bücher, digitale Medien und vor allem Werbung transportieren (fast) immer auch Botschaften über Geschlechter. Diese „Gender-Skripts“ sind bei näherer Betrachtung oft einschränkend, stereotyp, diskriminierend und überraschend altmodisch; manchmal auch vielfältig. Im 3. Modul bearbeiten wir die Fragen, wie Medien eingesetzt werden können, um mit Jugendlichen ihre Wahrnehmung in Bezug auf die Konstruktion von Geschlechterverhältnissen zu schärfen, einen normenkritischen Umgang mit Medien zu üben und vielfältige Geschlechterbilder zu entwickeln. Mit praktischen Beispielen!

Modul 3 findet im Rahmen der Aktionstagen politischer Bildung statt. Logo Aktionstage Pol. Bildung

Trainerinnen: Mag.a Claudia Schneider, Mag.a Renate Tanzberger / Verein EfEU

Die drei Teile können als Reihe, aber auch einzeln besucht werden.


Zielgruppe:
Multiplikator*innen, die mit Jugendlichen arbeiten (Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen der außerschulischen Jugendarbeit,…) und Interessierte

Kosten:
pro Modul 35€ bzw. 80€ für alle drei Module
Anmeldung: per Mail an verein@efeu.or.at (bitte angeben, ob Sie an allen drei Terminen teilnehmen wollen bzw., an welchem Termin Sie teilnehmen möchten!) jeweils bis 10 Tage vor dem Modul. Sie bekommen anschließend eine Mail, ob noch ein Platz frei ist und ggf. die Kontodaten zugeschickt (mit Einzahlung der Teilnahmegebühr ist dann Ihr Platz gesichert).

Ort:
1030 Wien, Untere Weißgerberstraße 41 (barrierefrei)

Die Fortbildungsreihe wird von der Plattform „Gegen die Gewalt in der Familie“ des BM für Familien und Jugend gefördert.

BMFJ-Logo

 

Online-Vortrag "Praxistipps zur gendersensiblen Pädagogik im Unterrichtsalltag"
Vortragende: Mag.a Renate Tanzberger (EfEU)

Donnerstag, 30. März 2017 von 19:00-20:00 Uhr
Veranstaltet von der Virtuellen Pädagogischen Hochschule

Eine aktuelle Web-Umfrage zum Thema „Gendersensible Pädagogik“ www.oeliug.at/pv-akademie/aktuelle-umfragen/gendersensible-pädagogik, an der sich 126 Lehrpersonen beteiligt haben, zeigt die Bandbreite von voller Zustimmung bis vehementer Ablehnung, wenn es darum geht, Geschlecht im Unterricht zu thematisieren.

Der Verein EfEU setzt sich seit seiner Gründung vor 30 Jahren für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Schule ein und verfolgt das Ziel, Pädagog*innen für eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema zu gewinnen, aber auch konkrete Handreichungen für den Unterrichtsalltag zu geben.

Die eLecture bietet

  • Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für geschlechtssensiblen Unterricht,
  • praktische Beispiele und Materialien für gendersensible Pädagogik,
  • Erfahrungen aus der Arbeit mit Lehrer*innen und Schüler*innen,
  • Vorstellen des Vereins EfEU.

Die eLecture ist für Sie interessant, wenn

  • Sie schon immer wissen wollte, was es mit dem Thema „gendersensible Pädagogik“ auf sich hat,
  • Sie in Ihrem Unterricht geschlechtssensibel agieren und sich mit anderen darüber austauschen wollen,
  • wenn Sie dem Thema gegenüber skeptisch, aber prinzipiell interessiert sind, „wozu das Ganze gut sein soll“.

Am Ende der eLecture wissen Sie,

  • wo im Web Sie konkrete gendersensible Materialien für Ihren Unterricht finden,
  • welche rechtlichen Rahmenbedingungen Sie stärken, wenn Sie geschlechter­gerecht unterrichten wollen,
  • welche Unterstützung Sie vom Verein EfEU bekommen können, um dem Ziel „Geschlechtergerechtigkeit" ein paar Schritte näher zu kommen.

Voraussetzungen: keine speziellen

Nähere Informationen finden Sie hier.


Vortrag "(Queer)feministische Pädagogik und Schule. Eine kritische Bestandsaufnahme"
Vortragende: Mag.a Claudia Schneider, Mag.a Renate Tanzberger (EfEU)

Donnerstag, 8. Juni 2017 um 18:30 Uhr
Institut für Politikwissenschaft - Konferenzraum A 222 (1010 Wien, Universitätsstraße 7, NIG, 2. Stock)

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Feministisch(e) Kritik vermitteln" des Sparkling Science-Projekts Critical Science Literacy in Kooperation mit der Forschungsgruppe Geschlecht und Politik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sich hier.

 




Büroraum verfügbar

In der Bürogemeinschaft vom Verein Frauenhetz, Verein EfEU und dem Schütte-Lihotzky-Raum ist ein 22m2 großer, neu adaptierter Raum zur Miete frei:

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Die Räume der Frauenhetz sind barrierefrei.
Die Nutzung der Frauenhetz beinhaltet: Infrastruktur (Beamer, Kopierer, Tonanlage, Flipchart, Whiteboard, Fax, Internet), wöchentliche Reinigung, Benutzung des Seminar-/Beratungsraumes und des Veranstaltungsraumes.
Miete inklusive BK: 648,88€.
Info, Besichtigungstermine und Rückfragen: office@frauenhetz.at.

 


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