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Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

 

Fortbildung „Geschlecht bewusst gemacht“

Ort: PH Wien - Grenzackerstraße 18, 1100 Wien
Zielgruppe: Lehrkräfte Sekundarstufe I, Schulleitungen

Termin: Präsenzzeiten am Mo, 22.10.2018 / Mo, 12.11.2018 / Mo, 10.12.2018 / Mo, 14.1.2019 - jeweils von 14h50-19h05 sowie 14 Stunden Selbststudium (gesamt 30 Stunden)

Ausgangspunkt:
Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden in der Gesellschaft oft als gegeben vorausgesetzt, daraus resultierende Einschränkungen und Diskriminierungen nicht erkannt. Schule bietet die Möglichkeit, an Geschlechterstereotypen, die einen großen Einfluss auf Schüler*innen und ihre Lernchancen haben, zu arbeiten. Dabei kommt Lehrkräften eine verantwortungsvolle Rolle zu, dies benötigt den Aufbau von Genderkompetenz als Teil der pädagogischen Professionalität. Wobei Genderkompetenz als Grundlage für ein gendersensibles Lehren und Unterrichten nicht nur Wissen, sondern auch handlungswirksame Kompetenzen beinhaltet.

Inhalte:

  • Fachwissen zu Gender (zentrale Begriffe, Diskurse, Daten, Forschungsergebnisse - allgemein und für den Bildungsbereich)
  • Verknüpfung von Gender mit anderen strukturell und sozial wirksamen Kategorien (Intersektionalität)
  • Wissen über genderrelevante gesetzliche Rahmenbedingungen (Gesetze, Verordnungen, Lehrpläne)
  • Reflexion der eigenen Geschlechterbilder/Geschlechterkonzepte
  • Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis
  • Gestaltung eines geschlechtergerechten (Fach-)Unterrichts

Methoden: Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Biografiearbeit, Dramapädagogik, Literaturstudium, Film- und Textanalysen, Unterrichtsreflexion

Zielsetzung: Fachwissen zu Gender, pädagogische sowie personale Kompetenzen erwerben.

Neben der 16-stündigen Präsenzphase sind 14 Stunden Selbststudium vorgesehen (Reflexion des eigenen Unterrichts, Analyse der verwendeten Unterrichtsmaterialien, Materialrecherche,…).

Diese Fortbildung findet im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Towards Gender Sensitive Education“ statt.
Nähere Informationen zum Erasmus+-Projekt finden sich auf der Projektwebsite. Eine kurze Beschreibung zum Erasmus+ Projekt und zur Rolle des Vereins EfEU findet sich auch hier.

Referentinnen:

  • Mag.a Renate Tanzberger: Studium an der Universität Wien (Mathematik, Geschichte und Sozialkunde Lehramt); Universitätslektorin an der Fakultät für Mathematik, Universität Wien; im Verein EfEU zum Thema „Geschlecht und Bildung“ seit vielen Jahren tätig
  • Mag.a Claudia Schneider: Studium an der Universität Wien (Europäische Ethnologie); Universitäts­lektorin am Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien und an der Universität für Angewandte Kunst, Wien; im Verein EfEU zum Thema „Geschlecht und Bildung“ seit vielen Jahren tätig          

Anmeldung: über PH-Online www.ph-online.ac.at/ph-wien/webnav.ini - Veranstaltungsnummer: 4218IBL502

Nähere Informationen zur Fortbildung:
Verein EfEU – verein@efeu.or.at – t. 01/9662824


Kofinanziert durch das Erasmus+ Programm
KA2 - Cooperation for Innovation and the Exchange of Good Practices
KA201 - Strategic Partnerships for school education
der Europäischen Union

 

 

Und gerne verweisen wir auf eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Frauenhetz:

Feminism loaded goes Vienna!
Eine Wanderausstellung zu Feminismus und Frauenbewegung


Geschichte und Aktualität von Frauenbewegungen und Feminismus sind zentral für die Demokratisierung der Gesellschaft. Sie sind jedoch bis heute nicht im kollektiven Gedächtnis verankert. Vor diesem Hintergrund stellt die Wanderausstellung Feminism loaded zentrale Themen wie Gewalt gegen Frauen, Einkommensdiskriminierung, Pflege und Sorgearbeit, die Unterscheidung Sex-Gender oder geschlechtsspezifische Rollenbilder zur Diskussion und vermittelt Denkanstöße.
Denn nur wenn Frauen ihre Geschichte kennen, kann das scheinbar Private als politische Frage gestellt werden.

Eine Kooperation von aep – arbeitskreis emanzipation partnerschaftundFrauenhetz

Dauer der Ausstellung: Montag, 14. Mai bis Mittwoch, 13. Juni 2018
Öffnungszeiten: Mo, Di: 10:30–13:30, Do: 13:00–16:00 und nach telefonischer Vereinbarung

Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien

 

Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung – Demokratiekultur und digitale Courage stärken“

Das Bildungsministerium verlängert aufgrund der starken Nachfrage das Angebot von kostenlosen Schulworkshops. Die Workshops stehen im Schuljahr 2017/2018 unter dem Motto "Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung: Demokratiekultur und digitale Courage stärken". Damit sollen Schulen dabei unterstützt werden, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und politische Diskussionen zu bearbeiten und Werte wie Menschenrechte, Demokratie, Solidarität, Respekt und Gerechtigkeit zu vermitteln und zu fördern.

Die Workshops ermutigen zur Auseinandersetzung mit Demokratiekultur und digitaler Courage. Sie sollen Respekt und Klassengemeinschaft sowie Konfliktfähigkeit und Diskussionskultur in der Klasse stärken. Weiters sollen sie Beiträge dazu leisten, Extremismus und Fanatisierung zu thematisieren und Ideologien von Ungleichwertigkeit und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Phänomene wie Hassreden im Internet sollen bearbeitet und Konterstrategien entwickelt werden. Zivilcouragiertes und solidarisches Handeln sind ebenso Thema wie die vielfältigen Möglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Mitgestaltung.

Die Workhops finden wieder österreichweit direkt am Schulstandort (sofern nichts anderes angeführt ist) statt und werden von BildungsanbieterInnen aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Mit der Koordination und Vergabe der Workshops ist Zentrum polis betraut.

Hier finden sich die österreichweiten Angebote.

EfEU bietet einen Workshop zum Thema "Utopie Geschlechterdemokratie?" für Schüler*innen ab der 9. Schulstufe an.
Nähere Informationen hier auf Seite 8.

 




Rückblick

Mag.a Renate Tanzberger wurde für den 3. Teil des Radiokollegs zum Thema „An der Wurzel gepackt - Mathematik kreativ vermittelt“ interviewt.

Die Sendung (gestaltet von Ilse Huber) wurde am 30.5.3018 ausgestrahlt und kann hier nachgehört werden.

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Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger


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Am 26. und 27. Juni 2017 fand das 1. Österreichisches Vernetzungstreffen in der geschlechtergerechten Bildungs- und Jugendarbeit in Salzburg statt. Ziel der Tagung war es, Konzepte, Allianzen und Schnittstellen sichtbar zu machen und zu stärken, in der Jungen- und Mädchenarbeit ebenso wie in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchen­beratungsstellen www.netzwerk-frauenberatung.at und der Dachverband Männerarbeit Österreich www.dmoe-info.at planten die Tagung gemeinsam im Auftrag des Sozialministeriums und des Bildungsministeriums, sowie mit Unterstützung des Familien- und Jugendministeriums und des Frauenministeriums.

Fokus / Themen waren Herausforderungen im Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt, z.B. Sexualität, Körperlichkeit und Gesundheit, Gewaltprävention, Berufs- und Lebensplanung, Integration und Partizipation sowie Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten und (strukturelle) Bedingungen dafür. Zur Tagung kamen ca. 120 Personen.

Die Dokumentation der Vorträge, Workshops und Dialogforen (u.a. Queere Konzepte in der Bildungsarbeit mit Renate Tanzberger / Verein EfEU) finden sich hier.

 

 


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