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Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

„Ach so ist das?!“ – eine zweisprachige Comiclesung zu biografischen Erfahrungen von LGBTI von und mit Martina Schradi (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Donnerstag, 5.10.2017, 19.00 Uhr im Depot
(1070 Wien, Breite Gasse 3)
 
„Mein Coming Out war ein langer Weg…”, „Ich bin ein Mensch und will so gemocht werden wie ich bin!”, „Dass ich schwul bin ist keine Sünde!“, „Als Homo in der Schule? Echt keine leichte Sache!“ – unter dem Motto „Ach, so ist das?!“ sammelt Martina Schradi wahre Geschichten von LGBTI* und zeichnet daraus Comicstrips. An diesem Abend bietet sie allen Comicfans und Freund_innen der guten Unterhaltung eine multimediale Lesung der Comics mit Soundmachines, Spielorgeln und Beamer. Davor stellt Schradi das Projekt vor und signiert im Anschluss das Buch „Ach, so ist das?!“.
Lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Lebensweisen und Erfahrungen im Comic können ernst und witzig sein – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freund_innen besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht…

Das Depot ist mit Einschränkungen für Rollstuhlnutzer_innen zugänglich. Nähere Infos unter depot@depot.or.at oder 0699 1353 7710.

LGBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*(gender) und intergeschlechtlich

 

„Ach so ist das?!“ – Comics in der antidiskriminatorischen und queeren Bildungsarbeit mit Christine Burmann und Martina Schradi (Sprache: Deutsch)
Freitag, 6.10.2017, 15.00 bis 18.30, am Institut für das künstlerische Lehramt
(1070 Wien, Karl Schweighofer Gasse 3, Raum 3.06 - für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich)

Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen? Ausgehend von dem Comicprojekt „Ach so ist das?! Biografische Comicreportagen von LGBTI“ www.achsoistdas.com stellt der Workshop comicbasierte Methoden für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vor.
Die von Martina Schradi gezeichneten Comics gehen von den Erzählungen lesbischer, schwuler, bisexueller, trans* und intersexueller Menschen aus und nehmen ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, Diskriminierung, Migration und Coming-out ebenso in den Blick wie die Vielfältigkeit ihrer Lebensweisen und den Wunsch nach Anerkennung.
Im Workshop werden Übungen aus dem pädagogischen Begleitprogramm zum Comic vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Die Workshopleiterinnen geben Einblicke in den Entstehungsprozess der Comics und laden die Teilnehmer_innen zur Diskussion der spezifischen Möglichkeiten von Comics in der queeren Bildungarbeit.

Anmeldung bis 20.9.2017 an verein@efeu.or.at. Da einige Plätze für Lehrkräfte und Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien reserviert sind, ersuchen wir, dies bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Anmeldung fürKinderbetreuung bis spätestens 20.9.2017 unter m.thuswald@akbild.ac.at.

Christine Burmann ist Diplom-Politologin und Autorin und seit über zehn Jahren in der Menschenrechtsarbeit tätig. Seit 2017 ist sie als LSBTI-Beauftragte im Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg tätig.

Martina Schradi ist Diplom-Psychologin, Comiczeichnerin und Autorin. 2013 rief sie das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Comicprojekt „Ach, so ist das?!“ ins Leben und tourt seither mit Comiclesungen und Ausstellungen durch die Welt.

Die Lesung und der Workshop werden vom Verein EfEU, dem Verband feministischer Wissenschaftlerinnen und dem Fachbereich Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische Lehramt / Akademie der bildenden Künste Wien gemeinsam organisiert.

Der Folder zu den beiden Veranstaltungen findet sich hier.

 

Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung – Demokratiekultur und digitale Courage stärken“

Das Bildungsministerium verlängert aufgrund der starken Nachfrage das Angebot von kostenlosen Schulworkshops. Die Workshops stehen im Schuljahr 2017/2018 unter dem Motto "Gegen Radikalisierung und Ausgrenzung: Demokratiekultur und digitale Courage stärken". Damit sollen Schulen dabei unterstützt werden, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und politische Diskussionen zu bearbeiten und Werte wie Menschenrechte, Demokratie, Solidarität, Respekt und Gerechtigkeit zu vermitteln und zu fördern.

Die Workshops ermutigen zur Auseinandersetzung mit Demokratiekultur und digitaler Courage. Sie sollen Respekt und Klassengemeinschaft sowie Konfliktfähigkeit und Diskussionskultur in der Klasse stärken. Weiters sollen sie Beiträge dazu leisten, Extremismus und Fanatisierung zu thematisieren und Ideologien von Ungleichwertigkeit und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Phänomene wie Hassreden im Internet sollen bearbeitet und Konterstrategien entwickelt werden. Zivilcouragiertes und solidarisches Handeln sind ebenso Thema wie die vielfältigen Möglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Mitgestaltung.

Die Workhops finden wieder österreichweit direkt am Schulstandort (sofern nichts anderes angeführt ist) statt und werden von BildungsanbieterInnen aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Mit der Koordination und Vergabe der Workshops ist Zentrum polis betraut.

Hier finden sich die österreichweiten Angebote.

EfEU bietet einen Workshop zum Thema "Utopie Geschlechterdemokratie?" für Schüler*innen ab der 9. Schulstufe an.
Nähere Informationen hier auf Seite 8.

 




Rückblick

Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger


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Der Online-Vortrag "Praxistipps zur gendersensiblen Pädagogik im Unterrichtsalltag" von Mag.a Renate Tanzberger (EfEU), der im Rahmen der Virtuellen Pädagogischen Hochschule am Donnerstag, 30. März 2017 stattfand, kann hier nachgehört werden.

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Am 26. und 27. Juni 2017 fand das 1. Österreichisches Vernetzungstreffen in der geschlechter­gerechten Bildungs- und Jugendarbeit in Salzburg statt. Ziel der Tagung war es, Konzepte, Allianzen und Schnittstellen sichtbar zu machen und zu stärken, in der Jungen- und Mädchenarbeit ebenso wie in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchen­beratungsstellen www.netzwerk-frauenberatung.at und der Dachverband Männerarbeit Österreich www.dmoe-info.at planten die Tagung gemeinsam im Auftrag des Sozialministeriums und des Bildungsministeriums, sowie mit Unterstützung des Familien- und Jugendministeriums und des Frauenministeriums.

Fokus / Themen waren Herausforderungen im Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt, z.B. Sexualität, Körperlichkeit und Gesundheit, Gewaltprävention, Berufs- und Lebensplanung, Integration und Partizipation sowie Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten und (strukturelle) Bedingungen dafür. Zur Tagung kamen ca. 120 Personen.

Die Dokumentation der Vorträge, Workshops und Dialogforen (u.a. Queere Konzepte in der Bildungsarbeit mit Renate Tanzberger / Verein EfEU) finden sich demnächst auf: http://dmoe-info.at/vernetzungstreffen_2017/intro.

 

 


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