Der Verein EfEU

  The EfEU Association - English Version  
  Ziel des Vereins  
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  Tätigkeiten  
  Team  
  Leitbild und Arbeitsweise  
  Referenzen  
  Zur Vereinsgeschichte  
  Ausgewählte Tätigkeiten 2015 - 1987  
  Vereinsvorstand
  Subventionsgeber_innen 2016
  Vereinssitz und Erreichbarkeit

 

 

 



Ziel des Vereins

  • "Sensibilisierung für Sexismen in Schule, Bildung, Erziehung und Gesellschaft zwecks Veränderung der bestehenden Geschlechter-Machtverhältnisse" (aus den Statuten)




Themen

  • Geschlechterdifferenzierende Sozialisation
  • Geschlechtersensible Pädagogik im Kindergarten und Hort
  • Gender- und diversitysensible (Hochschul- bzw. Schul-) Didaktik
  • Koedukation/-skritik
  • Gewalt-/Prävention
  • Rollenklischees in Schulbüchern
  • Feministische Unterrichtsmaterialien
  • Mädchen und Technik/Naturwissenschaften
  • Schul- und Interaktionsforschungen
  • Mädchen- und Bubenarbeit im schulischen, vor- und außerschulischen Bereich
  • Schüler_innengerechter Unterricht
  • Gendersensible Berufsorientierung
  • Gender- und diversitysensible Erwachsenenbildung
  • Gender- und diversitysensible Schul- und Organisationsentwicklung
  • Gender-Mainstreaming-Prozesse im Bildungsbereich
  • Diversity Management




Tätigkeiten

  • Forschung
  • Evaluationen von Schulprojekten und Bildungsprozessen
  • Publikationen
  • Bibliothek
  • Beratung
  • Fortbildung
  • Arbeit mit Schüler_innen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Eintreten für Veränderungen im gesetzlichen Bereich
  • Konzeption und Organisation von Tagungen
  • viermal jährlich Herausgabe des EfEU-Newsletters
  • Schulentwicklung und -beratung
  • Gender- und Diversity-Trainings
  • Gender-Expertisen




Team

Claudia Schneider

Renate Tanzberger



Mag.a Claudia Schneider

Studium an der Universität Wien (Europäische Ethnologie)
Absolventin des Ausbildungslehrgangs der ÖGDI (Österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information) für Informations- und Dokumentationsfachleute im nichtöffentlichen Bereich
Absolventin des Train-the-Trainer-EU-Lehrgangs „E-Qualification“
Systemische Organisationsberaterin
Zertifizierte Beraterin für „Managing Gender und Diversity“

Universitätslektorin am Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien und an der Universität für Angewandte Kunst, Wien

Autorin – siehe Literaturliste

Schwerpunkte:
Referentin, Aus- und Fortbildnerin zu gender- und diversitysensibler Pädagogik im schulischen, vor- und außerschulischen Bereich und in der Erwachsenenbildung
Evaluation von gendersensiblen Schulprojekten
Gender- und Diversitykompetenz-Trainings
Gender-Mainstreaming im Bildungsbereich
Gender- und Diversitätsmanagement



Mag.a Renate Tanzberger
Studium an der Universität Wien (Mathematik, Geschichte und Sozialkunde Lehramt)
Absolventin des Train-the-Trainer-EU-Lehrgangs „E-Qualification“
Ausbildung zur „Trainerin für Social Skills“

Universitätslektorin an der Fakultät für Mathematik, Universität Wien

Autorin – siehe Literaturliste

Schwerpunkte:
Referentin, Aus- und Fortbildnerin zu gendersensibler Pädagogik mit den Schwerpunkten feministische Mädchenarbeit / gendersensible Pädagogik, Gewalt-/Prävention, geschlechtssensible Berufsorientierung und Lebensplanung, mädchen- und bubengerechter Mathematikunterricht
Tagungskonzeption und –organisation

 

Leitbild und Arbeitsweise

Der Verein EfEU ist eine in Österreich und im deutschsprachigen Europa einzigartige Organisation mit den Schwerpunkten Gender, Diversität und Bildung, gegründet 1986.

Wir sind verortet in der autonomen Frauenbewegung.
Wir arbeiten nach den Grundsätzen der feministischen Erwachsenenbildung.
Wir bieten Beratung, Bildung, Forschung.
Wir verbinden die Theorie mit der Praxis.
Wir treiben gesamtgesellschaftliche Demokratisierungsprozesse voran, unsere Zielvorstellung ist die Beendigung von Geschlechterhierarchien.
Wir arbeiten unter Einbeziehung der persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Ebene.
Wir entwerfen maßgeschneiderte Bildungskonzepte und führen sie durch.
Wir arbeiten inhalts- und anlassbezogen auch in geschlechtshomogenen Gruppen.
Wir sind mit feministischen, frauen- und männerspezifischen sowie gender- und diversityspezifischen Einrichtungen in Wien und Österreich und im deutschsprachigen Europa vernetzt.

 

Unsere Bildungsangebote bieten den Teilnehmenden eine Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen

  • Wissensebene: Vermittlung von Theorien zu Gender und Diversität, Frauengeschichte, geschlechtsspezifische Datenauswertung/Statistiken,...
  • Wahrnehmungsebene: Erkennen von gesellschaftlichen Prozessen von Ein- und Ausschluss auf den Ebenen Person, Team und Organisation
  • Einstellungsebene: Auseinandersetzung mit persönlichen Werten, Normen und Einstellungen

  • Handlungsebene: Umsetzen von Wissen und Einstellungen in der eigenen Arbeit -> Handlungsorientierung

 

Wir verpflichten uns zu folgenden Qualitätsstandards

  • Selbsterfahrung, Selbstreflexion

  • Gruppendynamikerfahrung

  • Laufende Weiterbildung inhaltlich und methodisch-didaktisch

  • Supervision

  • Evaluierung und Dokumentation unserer Arbeit

  • Nationale und internationale Vernetzung mit feministischen/frauenpolitischen Organisationen im Bereich Bildung und Erziehung




Referenzen

Mitarbeitende des Vereins EfEU waren u.a. für folgende Auftraggeber_innen tätig

Ministerien

  • Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst
  • Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
  • Frauenministerium Luxemburg (im Rahmen des 4. Mittelfristigen Aktionsprogramms zur Förderung der Chancengleichheit – Projekt „Gleichheit teilen“)
Kommunale Verwaltung, Schulverwaltung
  • Kindertagesheime der Stadt Wien – MA 10
  • Verein Wiener Jugendkreis – MA13
  • Frauenabteilung der Stadt Wien – MA 57
  • Stadtschulrat für Wien
  • Land Oberösterreich – Abteilung Bildung, Jugend und Sport
  • Büro für Frauenfragen des Landes Salzburg
  • Kinderbetreuungsreferat Land Steiermark

Aus- und Fortbildungs-Institutionen

  • Institut für Freizeitpädagogik - IfP, Wien
  • Pädagogische Hochschule Wien
  • Institut für Sozialpädagogik, Wien
  • Verband Österreichischer Volkshochschulen
  • Volkshochschule Linz
  • Pädagogische Akademie des Bundes Linz - Pädagogisches Institut des Bundes, Oberösterreich
  • Pädagogische Hochschule Steiermark
  • Pädagogisches Institut Salzburg
  • Fachhochschule des bfi Wien
  • Fachhochschule Campus Wien
  • bfi Tirol
  • Medizinische Universität Innsbruck
  • Universität Wien
  • Universität für Angewandte Kunst, Wien
  • Universität Graz
  • Universität Klagenfurt
  • Universität Salzburg
  • Deutsches Schulamt Bozen
  • Didaktisches Institut der nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz Solothurn, Schweiz
  • Berliner Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung und Schulentwicklung, Deutschland
  • SLO – Institut for Curriculum Development, Niederlande
  • Universität Oldenburg

Organisationen aus dem Bereich Kultur und Bildung

  • prove Unternehmensberatung GmbH/EP Improve
  • EP roomy.company
  • abz.austria
  • KulturKontakt Austria
Autonome Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Frauen- und Mädchenberatungsstellen
  • Dachverband der Wr. Kindergruppen
  • Kinderdrehscheibe, Wien
  • Wr. Kinderfreunde
  • Verein Spielradl, Wien
  • Arbeitsgemeinschaft Soziales Lernen, Wien
  • Verein Selbstlaut, Wien
  • Verein Sprungbrett, Wien
  • Frauenberatung Zwettl
  • Kinder- und Jugendanwaltschaft, Salzburg
  • Mafalda Graz (u.a. im Rahmen des EU-Projekts Employment.Youthstart)
  • Frauen im Brennpunkt, Innsbruck

 



Zur Vereinsgeschichte
    Im Mai 1984 gründeten Frauen auf der in Linz stattfindenden Enquete "Wirtschaftskrise, Bildungspolitik, LehrerInnenarbeitslosigkeit" den Arbeitskreis "Frauen und Schule".
    Damit sollte ein Forum geschaffen werden, um die erlebte Benachteiligung von Frauen und Mädchen in der Schule zu thematisieren und gemeinsam an Veränderungen zu arbeiten. Aus den folgenden regelmäßigen, privaten Treffen entstand 1986 der Verein EfEU.

    Der Verein EfEU hat maßgeblich dazu beigetragen, die Annahme zu hinterfragen, dass die derzeitige Koedukationspraxis zum Abbau von Rollenstereotypen beiträgt. Die durch die Einführung der Koedukation (in Österreich 1975) begonnene formale Gleichstellung von Mädchen und Buben konnte geschlechtsspezifisch unterschiedliche Berufsentscheidungen und Lebensplanungen kaum verändern.
    Feministische Schulforschung hat aufgezeigt, dass Koedukation, wenn sie unreflektiert erfolgt, meist nicht ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Schüler_innen bedeutet, sondern vielmehr häufig der Einübung in die Geschlechterhierarchie dient und rollentypische Verhaltensweisen und Eigenschaften verstärkt.

    Hier gilt es anzusetzen: durch vermehrte Sensibilisierung von Lehrer_innen, durch die Schaffung von Freiräumen für Mädchen (um sich ungestört von den Buben mit ihren Bedürfnissen und Interessen auseinandersetzen zu können) und für Buben (um zu lernen, selbst für das soziale Klima verantwortlich zu sein).

    Unser Arbeitsbereich Kleinkindpädagogik erscheint umso notwendiger, als Mädchen und Buben bereits mit ihrer Geburt mit Geschlechtsrollenerwartungen und mit einer sexistischen Gesellschaft konfrontiert sind. Ebenso wie bei der Sensibilisierung von Lehrer_innen geht es bei Kindergartenpädagog_innen darum, dass diese ihre eigenen Geschlechtsrollenerwartungen reflektieren und ihren Alltag dahingehend beforschen, wo sie (z.B. bei der Raumgestaltung, der Auswahl von Spielzeug, Liedern, Büchern,...) einen Beitrag zur Geschlechtsrollenerweiterung von Mädchen und Buben leisten können.

    Auch im außerschulischen Kinder- und Jugendarbeitsbereich (Parkbetreuung, Horterziehung,...) ist es unser Ziel, die Mitarbeiter_innen mit einem geschlechtssensiblen Blick auf ihre Arbeit vertraut zu machen und dadurch einen Schritt in Richtung parteiliche Mädchenarbeit und reflektierter Bubenarbeit zu ermöglichen.

    Einen speziellen Schwerpunkt des Vereins bildet das Thema "Gewalt". Oft ist in den Medien die Rede von "Gewalt unter Jugendlichen", selten wird benannt, von wem diese Gewalt ausgeht (meist von Buben) und wen sie betrifft (Mädchen und Buben) - nahezu nie wird ein Zusammenhang zwischen dem gewalttätigen Verhalten von Buben und den Anforderungen der männlichen Geschlechterrolle hergestellt. Im Sinne einer Gewalt-Präventionsarbeit ist es aber notwendig, nach den gesellschaftlichen Männer- und Frauenbildern zu fragen. EfEU ist u.a. als Vernetzungsträgerin der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" im Bereich Gewaltprävention tätig.

Gender ist eine von vielen unterschiedlichen Ausprägungen von sozialer Vielfalt (oder Diversität) - neben z.B. ethnischer oder kultureller Zugehörigkeit, physischen Fähigkeiten, Alter, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung oder Freizeitverhalten. Gender- und Diversitäts-Management zielt darauf ab, diese und weitere Unterschiede wahrzunehmen und zur Weiterentwicklung von Gesellschaft und Organisationen zu nutzen. Die bewusste Wahrnehmung sozialer Unterschiede und das bewusste Nutzen von Heterogenität fördern Chancengleichheit und die kreativen Fähigkeiten aller.

Im Laufe der 1990er Jahre wurde Managing Diversity – das seine Ursprünge in den USA hat – in der EU rezipiert. In der Folge entstanden die europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien, die auch für Bildungsorganisationen verpflichtend sind.

Diversitäts-Management als Qualitätskriterium für eine "Gute Schule" kann

  • allen Lernenden ein erfolgreiches Lernen ermöglichen durch Berücksichtigung von sozialisationsbedingt unterschiedlichen Vorerfahrungen und durch die Analyse von Rahmenbedingungen und Strukturen, die Differenzen erst hervorbringen,
  • die persönlichen Potentiale, Begabungen und Humanressourcen aller Lernenden und Lehrenden in unterschiedlichsten Bereichen wertschätzen, z.B: von Migrant_innen (Sprachkenntnisse, soziale Kompetenzen im Zusammenhang mit Leben in unterschiedlichen Kulturen,...),
  • die Zielgruppenorientierung im Unterricht unterstützen,
  • Teamfähigkeit, Toleranz und Wertschätzung erhöhen,
  • strukturelle Gewalt vermindern.

Seit 2004 sind gender- und diversitykompetente Pädagogik und Diversity Management ein wichtiges Arbeitsfeld.

 




Vereinsvorstand



    Funktion Name
    Obfrau Mag.a Renate Tanzberger
    Obfrau-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Bärbel Traunsteiner
    Schriftführerin Mag.a Irene Besenbäck, MSc
    Kassierin Mag.a Claudia Schneider
    Kassierin-Stellvertreterin Mag.a Judith Bachmann, MPOS





Der Verein EfEU wird 2016 subventioniert von

     



     

    EfEU ist Teil der ,     die vom BMFJ gefördert wird.

 

 





Vereinssitz und Erreichbarkeit

    Der Verein EfEU befindet sind im 3. Wiener Gemeindebezirk
    in der Unteren Weißgerberstraße 41.
    Unser Büro ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich.

    Wir sind mit der Straßenbahnlinie 1 (Station Hetzgasse) (in einer Minute) oder von der U3, U4 und S-Bahnstation Wien Mitte - Landstraße (in ca.10 Minuten) zu Fuß erreichbar.
    Voranmeldung notwendig (Tel.: 01/9662824).



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Urheber_innenschutz

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